
Sowohl architektonisch als auch gastronomisch maßgeblich ist die neue Erschließungssituation.
Das räumliche Konzept beinhaltet einen direkten Zugang von der Straße - so wurde die bisherige Erschließung durch einen Vorflur vermieden. Das Pauli Warnemuende öffnet sich großzügig dem öffentlichen Raum und wird zum Bestandteil der Alltagskultur des Kirchenplatzes. Die daraus resultierende Verknüpfung des Cafés mit dem Straßenraum ermöglicht ein hohes Maß an Transparenz für potenzielle Besucher.
Innenräumlich blieb die Grundstruktur erhalten, lediglich kleinere Maßnahmen waren nötig um bessere funktionale Zusammenhänge zu ermöglichen und klar ablesbare Räume zu schaffen. Die Reduktion auf wenige authentische Materialien wie beispielsweise Eichenholz und Filz betont die klaren Linien der Räume, diese wird aber durch unkonventionelle Elemente wie Stühle unterschiedlichster Art unterbrochen.
Dieses Zusammenspiel lässt eine kontinuierliche Entwicklung zu, welche sich nicht einem bestimmten Design unterordnen muss, sondern vielmehr das Potential identitätsprägender Räume unterstützt.
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